Blogscouts in Österreich


Wir sind:                                                                      Civgin Adnan
                                                            Ramschak Camilla
                                           Komani Lindita
                     Stampfer Wolfgang
 
  
Gedanken:
 
Ich genieße mein Ausländersein, mein Fremdsein, mein Außenseitersein! In einer masochistischen Form! Ich bin ein Künstler, was sonst! Und ein Mensch, ich vergesse das nie. Obwohl ich mich jetzt nur in Zeilen zusammenfassen kann, die in einer Webseite festgehalten werden, als Vorzeigebeispiel wofür? Für mein Glück wahrscheinlich, in einer Welt zu leben, wo es mir erlaubt ist, zu denken, zu fühlen, immer noch zu leben, soweit die Umwelt immer noch keinen Totschlag an mich als unverbesserlicher Schädling verüben möchte. Wenn nicht an mich, dann kommt wahrscheinlich irgendwann mein Kind dran, wenn ich mich aber nur dazu zwinge, ein Kind auf die Welt zu bringen. Zwinge? So ein egoistisches Schwein! Aber Schweine sind doch so lieb, sie bringen doch Glück, man schenkt sich Schweine zum Neujahr, was soll dann das Schimpfen „So ein egoistisches Schwein!“?! Menschen sind strange, komisch, incorreggibili, të çuditshëm, nepopravljivi, impénitente, und wahrscheinlich deshalb unique. Unique, genau wie auch dieses Projekt nur sein kann. Schon die Idee dahinter hat uns Blogscouts total mitgenommen. Kunst kann doch demokratisch sein! Schaut einfach wie von „Ich“ ein „Wir“ entsteht. Wir treten als Gruppe auf, jeder mit seiner Einzigartigkeit, mit der er auf die Welt gebracht wurde, wir schaffen es aber doch als ein „Ich“ zu handeln, weil wir das wollen, weil wir ein gemeinsames Ziel haben. Es scheint ja so einfach dieses Gemeinsam-für-ein-Ziel-Arbeiten! Man braucht dafür eine Gruppe von Menschen, ein Ziel, das von allen gestrebt wird und den Willen von allen. Na ja, zumindest in der Bloggerszene gilt das. Menschen, die wahrscheinlich nie mit einander in Kontakt getreten sind, und auch nie treten werden, treten in das Leben von einander ein, erfahren über die Wünsche, über die Errungenschaften, die Misserfolge, über das ganze was einen Menschen so bewegt. Man ist fremd, und doch so nahe. Man ist Ausländer, in welchem Land? Man ist ja immer ein Außenseiter! Was heißt denn Seite in einer so komischen Welt wie die unsere heutzutage ist?
Für das Jahr 2007 wird vermutlich das Wort „Arigona“ als das bedeutendste Wort zumindest in diesem schönen Land namens Österreich gelten, wahrscheinlich genau deshalb weil jeder Mensch hier beim Mitbekommen der Arigona-Geschichte plötzlich mit einer wichtigen Frage konfrontiert wurde und die Frage lautet: Ja lieber Leser, wie lautet denn die Frage? Du bist Mensch genug, du bist Künstler genug, ein Fremder, ein Ausländer, ein Außenseiter, du bist Ich, einer von uns. Genau deswegen kennst du die Frage und die Antwort auch. Du bist schon jetzt neugierig auf was danach kommt? Aber klar gibt es auch andere literarisch verwertbare Themen! Wir sehen uns aber doch bald im Theater, mein Lieber! Und bis dahin vergiss nicht auf diese Seite zu klicken, um die letzten Neuigkeiten zu erfahren. Es wird so manches bis ans Ende unseres Weges geben...

Die Blog-Scouts Wolfgang, Lindita, Camilla und Adnan

 

<<English              <<back